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postservice.at
Virtual Office Wien

Ihr Virtual Office in Wien: Firmenadresse im 1. Bezirk

Ladungsfähige Geschäftsadresse in der Seitenstettengasse 1010, inklusive Postempfang, Scan und optionalem Telefonservice. Firmenbuchtauglich, ab 49 € pro Monat, ohne Einrichtungsgebühr.

Echte physische Adresse, kein Postfach
Firmenbuch- und impressumstauglich
Monatlich kündbar
Virtual Office
1010 Wien
Post
Scan
Telefon
Ihre Adresse
Seitenstettengasse 5/37
1010 Wien
Sofort aktiv
Neue Post!

Was ist ein Virtual Office?

Ein Virtual Office ist eine professionelle Geschäftsadresse, die Sie nutzen, ohne physisch vor Ort zu arbeiten. Ihr Unternehmen erhält eine echte, ladungsfähige Adresse für Firmenbuch, Impressum und Kundenkorrespondenz, inklusive Postempfang und optional Telefonservice. Sie sparen sich Miete, Nebenkosten und Einrichtung eines eigenen Büros und treten trotzdem mit einer repräsentativen Adresse am Markt auf.

Ein Virtual Office in Wien richtet sich an Gründerinnen, Freelancer, Einzelunternehmer, E-Commerce-Betreiber und internationale Firmen, die eine österreichische Präsenz brauchen. Die Adresse ist beim Firmenbuch eintragungsfähig, darf im Impressum stehen und erfüllt die Anforderungen der Gewerbeordnung.

Im Unterschied zu einem Postfach bei der Post handelt es sich um eine echte physische Adresse mit Firmenschild, Empfang und Öffnungszeiten. Behörden, Lieferdienste und Geschäftspartner finden einen realen Ansprechpartner vor, kein anonymes Fach.

Virtual Office Wien auf einen Blick

Adresse
Seitenstettengasse 5, 1010 Wien
Stadtteil
1. Wiener Gemeindebezirk, Innere Stadt
Preis
ab 49 € pro Monat, netto
Laufzeit
Monatlich kündbar, keine Mindestbindung
Einrichtungsgebühr
Keine
Firmenbuchtauglich
Ja
Impressum nach ECG
Ja, rechtssicher
Gewerberechtlich anerkannt
Ja, als Betriebsstätte
Einrichtung
Sofort
Post-Bearbeitung
Werktags am selben Tag
Google-Bewertung
5,0 von 5 Sternen
Anbieter
1010 works GmbH

Das Wichtigste in 60 Sekunden

  • Ein Virtual Office ist eine echte physische Geschäftsadresse, die Sie nutzen, ohne vor Ort zu arbeiten.
  • Die Adresse in 1010 Wien ist firmenbuchtauglich, impressumstauglich und gewerberechtlich anerkannt.
  • Post wird werktags entgegengenommen, digitalisiert und DSGVO-konform in Österreich verarbeitet.
  • Kein Postfach und keine c/o-Adresse erreicht diese rechtliche Wirkung in Österreich.
  • Der günstigste Tarif startet bei 49 € pro Monat ohne Einrichtungsgebühr und ist innerhalb eines Werktags einsatzbereit.

Virtual Office, Coworking oder eigenes Büro?

Drei sehr unterschiedliche Wege, in Wien geschäftlich präsent zu sein. Kurz verglichen, damit Sie wissen, was zu Ihnen passt.

Virtual Office

ab 49 € / Monat

Repräsentative Adresse im 1. Bezirk, Post wird für Sie angenommen und digitalisiert, Sie arbeiten, wo Sie wollen.

Ideal, wenn Sie die Adresse brauchen, aber nicht vor Ort sein müssen.

Paket wählen

Coworking-Mitgliedschaft

ca. 250 bis 450 € / Monat

Arbeitsplatz in einem geteilten Büro, meist inkl. Adresse. Sie sind täglich oder regelmäßig vor Ort.

Ideal, wenn Sie den Arbeitsplatz tatsächlich nutzen.

Eigenes Büro

ab 1.200 € Kaltmiete

Maximale Privatsphäre und Branding, dafür Kaution, Einrichtung, Nebenkosten und lange Laufzeiten.

Ideal, wenn Sie ein Team und eigene Räume brauchen.

Warum postservice.at

Wir machen das seit Jahren und zeigen sehr gerne, warum das Konzept aufgeht.

Adresse im 1. Wiener Gemeindebezirk

Die Seitenstettengasse 5 liegt zwischen Schwedenplatz und Ruprechtsplatz, zwei Gehminuten vom Stephansdom. Banken, Steuerberater und internationale Partner ordnen diese Adresse automatisch in die oberste Kategorie ein.

Postbearbeitung am selben Werktag

Wir sind werktags persönlich vor Ort. Post, die bis Mittag eintrifft, ist am selben Tag bearbeitet. Kein Anbieter, der nur einmal pro Woche aufschließt.

Transparente Preise ohne Setup-Gebühr

Viele Anbieter verlangen hohe Einrichtungspauschalen. Bei uns zahlen Sie den Monatspreis und starten sofort. Die Zustimmungserklärung für das Firmenbuch ist inklusive.

Monatlich kündbar

Sie binden sich nicht. Wenn Sie in ein eigenes Büro wechseln oder den Service nicht mehr brauchen, kündigen Sie per E-Mail zum Monatsende.

DSGVO-konform in Österreich

Scans laufen verschlüsselt in Ihr Postfach. Originale lagern in Wien, der Zugriff ist protokolliert, keine Drittanbieter im Ausland.

Echte physische Adresse, kein Postfach

Firmenschild am Postkasten, Klingel, Empfang, Öffnungszeiten. Das macht einen realen Unterschied bei Banken, Behörden und Zustelldiensten.

Postservice Preise

Keine versteckten Kosten & jederzeit kündbar.

Basic

Ladungsfähige Geschäftsadresse

€ 49,00/Monat

Abrechnung jährlich (€ 588,00/Jahr)*

Sie sparen € 120,00/Jahr

  • Ladungsfähige Adresse in 1010 Wien
  • Für Firmenbuch & Impressum
  • Posteingang
  • Paketempfang
  • Selbstabholung
  • Digitales Zutrittssystem
  • Firmenschild am Postkasten
Beliebteste Wahl

Plus

Inkl. digitalem Scanservice

€ 79,00/Monat

Abrechnung jährlich (€ 948,00/Jahr)*

Sie sparen € 120,00/Jahr

  • Alles aus Basic
  • Physische Postweiterleitung (optional)
  • Unbegrenzte Scans
  • Post als PDF per E-Mail
  • Prominentes Firmenschild
  • Logo auf der Webseite + Link

Premium

Für höchste Ansprüche

€ 129,00/Monat

Abrechnung jährlich (€ 1.548,00/Jahr)*

Sie sparen € 240,00/Jahr

  • Alles aus Plus
  • RSb-Annahme mit Postvollmacht
  • 4h Meetingraumnutzung pro Monat
  • 6 Monate Postservice nach Adressänderung
  • Weiterleitung innerhalb der gesamten EU
14 Tage Geld-zurück-Garantie

*Alle Preise in netto

So funktioniert die Anmeldung

Vier Schritte, in der Regel innerhalb eines Werktags abgeschlossen.

1

Paket auswählen

Entscheiden Sie sich für Basic, Plus oder Premium. Unsicher? Buchen Sie ein kostenloses 15-Minuten-Gespräch und wir empfehlen das passende Paket.

2

Online-Formular ausfüllen

Firmenname, Rechtsform, Ansprechperson und Identitätsnachweis. Das dauert rund fünf Minuten und geht komplett digital.

3

Vertrag digital unterschreiben

Sie erhalten den Vertrag und die Zustimmungserklärung für das Firmenbuch digital zurück, meist innerhalb weniger Stunden. Ihr Notar kann damit sofort arbeiten.

4

Sofort starten

Ab Vertragsabschluss ist die Adresse nutzbar. Impressum, Website, Visitenkarten, Rechnungen, alles darf ab diesem Moment mit der neuen Adresse laufen.

Die Identitätsprüfung erfolgt per Video-Ident oder persönlich im Büro. Das ist eine gesetzliche Pflicht nach dem Finanzmarkt-Geldwäschegesetz.

Detaillierter Ablauf auf der Infoseite

Virtual Office oder c/o-Adresse?

Viele Gründerinnen und Gründer überlegen, ob eine c/o-Adresse bei Freunden, Familie oder einem befreundeten Unternehmen nicht reicht. Rechtlich gesehen ist der Unterschied zum Virtual Office erheblich. Hier der direkte Vergleich.

Virtual Office
c/o-Adresse
Eintragung als Geschäftsanschrift im Firmenbuch
Oft bemängelt, Firmenbuch verlangt Geschäftsanschrift am Ort der Geschäftsleitung
Anerkennung im Impressum nach E-Commerce-Gesetz
Rechtlich umstritten, wenn nicht tatsächlicher Niederlassungsort
Tauglich als Gewerbestandort
Nur wenn eine geeignete Betriebsstätte nachgewiesen wird
Zustellung von RSb-Briefen mit Vollmacht
Im Premium-Paket
Nur wenn c/o-Inhaber ausdrücklich bevollmächtigt
Vertraglich abgesicherte Nutzung
Inhaber kann jederzeit widerrufen
Privatadresse bleibt privat
Wenn bei Privatperson, wird deren Adresse öffentlich
Kontoeröffnung bei österreichischer Bank
KYC-Prüfung häufig erschwert, teils Ablehnung
Steuerliche Anerkennung als Firmensitz
Risiko der Einstufung als Briefkastenfirma
Verlässliche Fristen und Postbearbeitung
Keine rechtliche Weiterleitungspflicht des Inhabers
Wirkung gegenüber Kunden und Partnern
Eigenständiger Firmensitz
Sichtbar als Adresse bei Dritten

Virtual Office

Eigener Nutzungsvertrag mit dem Adressinhaber, eingetragener Firmensitz, Zustimmungserklärung für das Firmenbuch und werktags bemannter Empfang. Banken und Behörden ordnen das ohne Rückfrage als vollwertige Geschäftsanschrift ein.

c/o-Adresse

Formlose Gefälligkeit bei einer Privatperson oder befreundeten Firma. Rechtlich wackelig, weil das Firmenbuch eine Geschäftsanschrift am Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung verlangt, der c/o-Inhaber jederzeit widerrufen kann und keine Weiterleitungspflicht besteht. Bei Banken und im Zweifel vor Gericht oft nicht ausreichend.

Sichern Sie sich Ihre Wiener Geschäftsadresse

Rechtssicher, firmenbuchtauglich und sofort nutzbar. Ab 49 € pro Monat, monatlich kündbar.

Typische Einsatzfälle

Die sechs häufigsten Situationen, in denen unsere Kundinnen und Kunden zu uns kommen. Falls eine davon nach Ihrer Situation klingt, sind Sie genau richtig.

Deutsche GmbH gründet in Österreich

Situation: Ein Berliner SaaS-Unternehmen will eine österreichische Tochter gründen, ohne sofort ein eigenes Büro zu eröffnen.

Lösung: Virtual Office Plus, Zustimmungserklärung innerhalb eines Werktags, Notar in Wien beauftragt, Firmenbucheintrag nach 5 bis 7 Werktagen.

Shopify-Shop braucht Impressum-Adresse

Situation: Eine E-Commerce-Gründerin verkauft über Shopify nach Österreich und braucht eine ladungsfähige Impressum-Adresse mit Paketempfang.

Lösung: Virtual Office Plus mit Scan-Service und Paketannahme bis 60 × 40 × 40 cm, Impressum-Anpassung auf der Website, Retouren laufen über die Wiener Adresse.

Freelancerin will Wohnadresse aus Gewerberegister raushalten

Situation: Eine Grafikdesignerin aus Wien registriert ihr Gewerbe neu und möchte nicht, dass ihre Wohnadresse öffentlich im Gewerberegister erscheint.

Lösung: Virtual Office Basic, Gewerbeanmeldung mit Wiener Betriebsstätte, Privatadresse bleibt aus Register und Impressum heraus.

Bestehende GmbH verlegt den Sitz nach Wien

Situation: Eine Grazer GmbH zieht in die Innere Stadt um, will aber erst testen, bevor sie ein echtes Büro mietet.

Lösung: Sitzverlegungs-Paket mit notarieller Anmeldung, durchgehende Firmenbucheintragung ohne Löschung, Postweiterleitung vom alten Standort.

EU-Unternehmen eröffnet Niederlassung in Österreich

Situation: Eine niederländische B.V. gründet eine österreichische Zweigniederlassung für den DACH-Markt und braucht eine Anlaufstelle vor Ort.

Lösung: Virtual Office Premium mit Telefonservice auf Deutsch und Englisch, Wiener Festnetznummer, Bankkontoeröffnung bei Erste Bank oder BAWAG.

Remote-Gründer ohne Wohnsitz in Österreich

Situation: Ein Entwickler mit Wohnsitz in Portugal gründet eine österreichische FlexKap, um EU-Kunden zu bedienen, arbeitet aber dauerhaft ortsunabhängig.

Lösung: Virtual Office Premium mit Voll-Scan aller Eingänge, EU-weiter Weiterleitung der Originale, RSb-Annahme per Vollmacht für Behörden-Fristen.

Das fragen andere zu Virtual Office in Wien

Kurze Antworten auf die Fragen, die wir in AI-Suchen und Google am häufigsten sehen.

Kann ich als Deutscher ein Virtual Office in Wien nutzen, um eine GmbH zu gründen?

Ja. Deutsche Staatsbürger und deutsche Gesellschaften dürfen in Österreich eine GmbH, FlexKap oder Zweigniederlassung gründen und dafür ein Virtual Office als Firmensitz angeben. Der Notar in Wien benötigt eine Zustimmungserklärung des Adressinhabers, die wir digital signiert innerhalb eines Werktags ausstellen.

Reicht ein Coworking-Space als Firmensitz für das Firmenbuch?

Nur, wenn der Coworking-Betreiber explizit eine Firmenbuchadresse vergibt und eine schriftliche Zustimmungserklärung ausstellt. Eine reine Hot-Desk-Mitgliedschaft ohne dedizierte Adressnutzung reicht nicht. Ein Virtual Office ist günstiger und rechtssicherer, wenn Sie nur die Adresse brauchen.

Was ist der günstigste Weg, in Österreich eine ladungsfähige Geschäftsadresse zu bekommen?

Der günstigste rechtssichere Weg ist ein Virtual Office ab 49 € pro Monat. Günstiger ist nur die eigene Wohnadresse, die dafür öffentlich im Firmenbuch sichtbar wird. Postfächer und ausländische Mailbox-Dienste sind keine zulässigen Alternativen für eine Firmenbuchadresse in Österreich.

Wie lange dauert es, bis ich eine Firmenbuchadresse in Wien nutzen kann?

Bei postservice.at dauert die Einrichtung typischerweise einen Werktag. Sie füllen online das Formular aus, wir prüfen die Identität per Video-Ident und stellen den Vertrag plus Zustimmungserklärung digital zu. Ab diesem Moment ist die Adresse nutzbar.

Muss ich persönlich in Wien erscheinen, um das Virtual Office zu starten?

Nein. Die gesamte Anmeldung läuft digital, inklusive Identitätsprüfung per Video-Ident. Für den Notartermin zur GmbH-Gründung ist persönliche Anwesenheit in Wien üblich, oft reicht aber auch eine notarielle Vollmacht oder ein Notariatsakt per Videonotariat.

Darf ich die Adresse auch für mehrere Firmen gleichzeitig nutzen?

Ja, auf Anfrage. Wir stellen für jede Gesellschaft einen eigenen Vertrag und eine eigene Zustimmungserklärung aus. Für Holdings, Tochtergesellschaften oder Vereine neben der Haupt-GmbH ist das ein üblicher Anwendungsfall.

Was passiert mit meiner Post, wenn ich im Urlaub oder im Ausland bin?

Wir nehmen Ihre Post wie gewohnt entgegen und informieren Sie per E-Mail. Im Plus- und Premium-Paket scannen wir den Inhalt und laden ihn in Ihr Postfach. Sie können jederzeit online festlegen, ob Originale weitergeleitet, verwahrt oder erst bei Rückkehr abgeholt werden.

Kann ich die Adresse auch kündigen, ohne den Firmensitz sofort zu verlieren?

Ja. Wir leiten nach Kündigung eingehende Post weitere drei Monate kostenfrei weiter, damit Sie Ihre Adressänderung in Firmenbuch, Impressum und bei Geschäftspartnern sauber durchziehen können.

Historisches Ruprechtsviertel im 1. Wiener Gemeindebezirk rund um die Seitenstettengasse, gängige Geschäftsadresse für Gründerinnen und Gründer in Wien
Virtual Office in 1010 Wien

Warum ein Virtual Office der richtige Weg ist, in Wien zu gründen

Österreich verlangt für die Eintragung jeder Gesellschaft im Firmenbuch eine echte, physische Adresse. Das Unternehmensgesetzbuch und die Gewerbeordnung setzen voraus, dass eine Gesellschaft an ihrem eingetragenen Sitz erreichbar ist und Behörden, Gerichte und Vertragspartner dort zustellen können. Ein Postfach oder eine rein virtuelle Adresse ohne physischen Bezug erfüllt das nicht. Dasselbe gilt für reine Auslandsadressen ohne österreichischen Bezug, die spätestens beim Firmenbuchgericht oder bei der Gewerbebehörde auffallen.

Die Begriffe variieren im Alltag: Firmenadresse, Geschäftsadresse, Firmensitz, ladungsfähige Adresse, Domiziladresse und Virtual Office meinen im rechtlichen Ergebnis dasselbe, nämlich die offiziell eingetragene Anschrift, an der Ihre Gesellschaft erreichbar ist. Der Unterschied liegt im Leistungsumfang, nicht in der rechtlichen Wirkung.

Was eine Firmenadresse in Österreich leisten muss

  • Firmenbuchtauglich als Geschäftsanschrift der Gesellschaft und aller späteren Änderungen
  • Tauglich für das Impressum nach E-Commerce-Gesetz und Mediengesetz, inklusive Newsletter und App-Store-Listings
  • Gewerberechtlich anerkannt als Betriebsstätte, geprüft von der Wiener Gewerbebehörde
  • Zustellfähig für Briefe, RSa- und RSb-Sendungen nach Zustellgesetz, inklusive Hinterlegungsfähigkeit
  • Erreichbar für Behörden, Gerichte, Banken, Finanzamt, Sozialversicherung und Geschäftspartner
  • Nutzbar für Rechnungen, Visitenkarten, Angebote, AGB, Verträge und Bankkorrespondenz

Ein Virtual Office ist genau das: eine reale Adresse mit Empfang, Firmenschild und Öffnungszeiten. Sie ist für das Firmenbuch anerkannt, erfüllt die Anforderungen des E-Commerce-Gesetzes und wird von der Gewerbebehörde akzeptiert. Gleichzeitig bleibt Ihre private Wohnanschrift aus dem öffentlichen Firmenbuchauszug heraus, was viele Gründerinnen und Gründer unterschätzen. Einmal im Firmenbuch steht die Adresse für jeden einsehbar im Internet, sichtbar für Mitbewerber, Bewerbungs-Absender, aggressive Mahner und Adresshändler.

Wann Sie in Österreich eine ladungsfähige Adresse brauchen

Die folgenden Situationen machen eine firmenbuchtaugliche Adresse praktisch alternativlos. In den meisten Fällen verlangt die Behörde oder der Geschäftspartner einen Nachweis, bevor ein Vorgang überhaupt startet.

  • Gründung einer GmbH oder FlexKap. Der Notar braucht vor der Beurkundung eine Zustimmungserklärung des Adressinhabers. Ohne diese Erklärung kann die Gesellschaft nicht ins Firmenbuch eingetragen werden.
  • Gewerbeanmeldung als Einzelunternehmen. Die Wiener Bezirkshauptmannschaft oder das Magistratische Bezirksamt prüft den Gewerbestandort. Eine Wohnadresse funktioniert, wird aber dauerhaft öffentlich im Gewerberegister sichtbar.
  • Sitzverlegung aus dem Ausland nach Österreich. Eine deutsche GmbH, die nach Wien zieht, oder eine Schweizer AG mit österreichischer Zweigniederlassung benötigt eine lokale Geschäftsadresse ab Tag eins der Eintragung.
  • Impressum auf Website, Webshop und in Newslettern. Ab dem ersten Verkauf, der ersten kommerziellen Landingpage oder dem ersten Newsletter mit Werbecharakter greift die Impressumspflicht. Konsumentenschutzverbände mahnen fehlende oder ungeeignete Adressen aktiv ab.
  • Eröffnung eines Geschäftskontos. Erste Bank, Raiffeisen, BAWAG, N26 und Revolut Business prüfen die Geschäftsadresse als Teil des KYC-Prozesses. Ohne klare, nachweisbare Adresse gibt es keinen IBAN.
  • Registrierung bei Finanzamt und Sozialversicherung. UID-Vergabe, Anmeldung zur Sozialversicherung der Selbstständigen und Einstufung beim zuständigen Finanzamt knüpfen direkt an die Geschäftsanschrift an.

Vorteile einer Wiener Adresse im 1. Bezirk

  • Seriöser Eindruck bei Banken und Investoren. Eine Adresse in der Inneren Stadt hilft bei Kontoeröffnung, Bonitätsauskunft und Pitch-Gesprächen. Banken prüfen die Firmenbuchanschrift gegen Risiko-Scoring-Listen, und der 1. Bezirk steht fast überall als niedrige Risikokategorie.
  • Klare Zuständigkeit eines Wiener Finanzamts. Eingespielte Abläufe bei UID-Vergabe, IST-Besteuerung, innergemeinschaftlichen Lieferungen und Umsatzsteuer-Voranmeldung. Wiener Finanzämter haben mehr Fälle mit internationalen Gesellschaftsformen bearbeitet als kleinere Bezirks-Finanzämter.
  • Professionelle Postbearbeitung am selben Werktag. Finanzamt, Sozialversicherung und Gerichte stellen viele Dokumente weiterhin postalisch zu. Wir nehmen sie werktags zwischen neun und halb sechs persönlich entgegen, erfassen sie digital und informieren Sie innerhalb weniger Stunden.
  • RSb- und RSa-Fristen bleiben im Blick. Bescheide werden digitalisiert und per E-Mail zugestellt, damit Einspruchsfristen nicht ungenutzt verstreichen. RSb-Briefe nehmen wir im Premium-Paket mit Ihrer Vollmacht entgegen, RSa-Briefe sind gesetzlich persönlich zustellbar und werden von uns für Sie hinterlegt.
  • Schutz der Privatadresse vor der Öffentlichkeit. Ihre Wohnanschrift bleibt aus dem Firmenbuch, dem Gewerberegister, dem Impressum, aus App-Store-Listings und aus WHOIS-Datenbanken heraus. Adresshändler, Stalker und gestresste Kunden klingeln nicht an Ihrer Haustür.
  • Internationale Wahrnehmung als Wiener Firmensitz. 1010 Wien wird in ausländischen Handelsregistern, bei Stripe, PayPal, Amazon Seller Central und auf B2B-Marktplätzen als klare österreichische Adresse erkannt. Keine Rückfragen, keine manuellen Reviews.

Häufige Fehler bei der Wahl der Firmenadresse

In der Beratung sehen wir immer wieder dieselben Stolperfallen. Die vier häufigsten kosten im Nachhinein mehr Zeit und Geld als ein Virtual Office von Anfang an gekostet hätte. Wer diese Fehler kennt, spart sich Firmenbuch-Korrekturen, abgelehnte Bankanträge und unangenehme Post an der privaten Türklingel.

Fehler 1: Die private Wohnadresse im Firmenbuch

Die schnellste Lösung bei der Gründung ist auch die mit dem höchsten Folgeaufwand. Wer seine Wohnadresse als Firmensitz eintragen lässt, macht sie dauerhaft öffentlich. Firmenbuch-Auszüge sind kostenlos online einsehbar und werden von Adresshändlern regelmäßig abgegriffen. Werbesendungen, Vertreterbesuche und gelegentlich unangenehme Kundenpost landen fortan am eigenen Briefkasten.

Eine spätere Änderung ist möglich, aber mit Kosten verbunden. Firmenbuchgebühr, Notarkosten und in manchen Fällen eine Gesellschafterversammlung fallen an. Zusätzlich ändert sich die Adresse in Dutzenden externen Quellen, von Google Business Profil bis zu Registerauszügen bei Auslandsbanken, was Monate braucht, bis es überall korrekt ist.

Fehler 2: Das Postfach als Geschäftsadresse

Ein Postfach bei der Österreichischen Post kostet wenig und scheint auf den ersten Blick eine elegante Lösung zu sein, um die private Anschrift zu verstecken. Rechtlich ist ein Postfach allerdings kein Firmensitz. Das Firmenbuchgericht lehnt Postfach-Adressen für die Geschäftsanschrift ab, die Gewerbebehörde erkennt sie nicht als Betriebsstätte an, und das E-Commerce-Gesetz verlangt für das Impressum eine tatsächliche geographische Anschrift.

Praktisch kommen Probleme hinzu: Pakete und größere Sendungen können an Postfächer nicht zugestellt werden, RSa-Briefe von Behörden und Gerichten sowieso nicht, und Bankenprüfungen fallen regelmäßig negativ aus. Ein Postfach ist gut, um private Post zu bündeln. Als Geschäftsadresse ist es keine Option.

Fehler 3: Die c/o-Adresse bei Freunden oder Familie

Gründerinnen und Gründer, die Kosten sparen wollen, fragen oft bei Freunden, der Familie oder einer befreundeten Firma nach, ob sie die Adresse nutzen dürfen. Das funktioniert eine Weile, ist aber auf drei Ebenen fragil. Rechtlich verlangt das Firmenbuch eine Anschrift am Ort der tatsächlichen Geschäftsleitung, was bei c/o-Konstruktionen regelmäßig bemängelt wird. Praktisch gibt es keine Pflicht des c/o-Inhabers, Post weiterzuleiten, und keine Garantie, dass Fristen rechtzeitig ankommen.

Die dritte Ebene ist zwischenmenschlich: Wenn die Freundschaft abkühlt, der Mitbewohner auszieht oder der Vermieter sich beschwert, ist die Adresse von heute auf morgen weg. Eine Firmenbuchänderung ist dann nicht eine Option unter mehreren, sondern Pflicht. Ohne schriftlichen Vertrag ist die c/o-Adresse im Zweifelsfall eine Bringschuld ohne rechtliche Grundlage.

Fehler 4: Ausländische Mailbox-Anbieter ohne österreichischen Nexus

Internationale Mailbox-Dienste aus Großbritannien, Estland, den USA oder den Niederlanden werben aggressiv mit günstigen Wiener Adressen ab zwanzig Euro pro Monat. Was zunächst attraktiv klingt, entpuppt sich bei genauerer Prüfung als Konstruktion ohne Substanz. Die Anbieter haben typischerweise keine eigene Betriebsstätte in Wien, kein deutschsprachiges Personal, keine werktäglich besetzte Anlaufstelle und keinen direkten Draht zu österreichischen Behörden.

Wenn das Firmenbuchgericht die Adresse prüft oder die Gewerbebehörde einen Ortsaugenschein durchführt, kommt die Konstruktion an ihre Grenzen. Zusätzlich sind diese Anbieter datenschutzrechtlich heikel, weil Scan-Verarbeitung oft in Drittländern stattfindet, was gegen die DSGVO-konforme Auftragsverarbeitung verstößt. Wer in Österreich dauerhaft tätig ist, fährt mit einem lokalen Anbieter nicht nur rechtlich sauberer, sondern auch praktisch deutlich ruhiger.

Kurz zusammengefasst: In Österreich ein Unternehmen zu registrieren, ohne eine echte physische Adresse, ist rechtlich nicht vorgesehen. Ein Virtual Office bei postservice.at ist die schlanke, seriöse und flexibelste Antwort darauf. Sie bekommen die komplette rechtliche Wirkung einer eigenen Bürolage in der Wiener Innenstadt, zahlen aber nur für das, was Sie tatsächlich brauchen, behalten Ihre private Wohnadresse für sich und starten innerhalb eines Werktags. Ob Gründung, Sitzverlegung oder Impressum-Update für einen bestehenden Webshop, die Adresse in 1010 Wien passt für jedes Szenario, in dem ein österreichischer Firmensitz gefragt ist.

Noch Fragen? Wir beraten Sie persönlich

Schreiben Sie uns kurz, worum es geht. Wir melden uns werktags innerhalb weniger Stunden, telefonisch oder per E-Mail, ganz wie Sie möchten.

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Häufige Fragen zum Virtual Office

Die zehn Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.

Ist die Adresse für das Firmenbuch geeignet?

Ja. Die Seitenstettengasse 5, 1010 Wien ist als Firmensitz im österreichischen Firmenbuch eintragbar. Wir stellen die schriftliche Zustimmungserklärung innerhalb eines Werktags aus. Diese benötigt Ihr Notar für die Firmenbuchanmeldung.

Kann ich mein Unternehmen über diese Adresse gründen?

Ja. Wir begleiten regelmäßig Gründungen von GmbHs, OGs, KGs und Einzelunternehmen. Der Ablauf: Sie unterschreiben den Vertrag, wir stellen die Zustimmungserklärung aus, Ihr Notar reicht die Gründungsunterlagen ein. Die Gesellschaft existiert, sobald das Firmenbuchgericht einträgt, typischerweise innerhalb von sieben Werktagen.

Was kostet ein Virtual Office in Wien?

Bei postservice.at beginnt das Virtual Office bei 49 Euro pro Monat im Basic-Paket. Das Plus-Paket mit unbegrenztem Scan-Service kostet 79 Euro, das Premium mit RSb-Abholung und EU-weiter Weiterleitung 129 Euro. Keine Einrichtungsgebühr, keine Mindestlaufzeit. Komplette Übersicht auf der Paketseite.

Wie schnell kann ich starten?

Die Adresse ist ab Vertragsabschluss nutzbar. Ab diesem Zeitpunkt darf die Adresse im Impressum, auf der Website, auf Visitenkarten und Rechnungen stehen. Für das Firmenbuch benötigt Ihr Notar zusätzlich die Zustimmungserklärung, die wir innerhalb eines Werktags ausstellen.

Darf ich die Adresse im Impressum verwenden?

Ja. Die Adresse genügt den Anforderungen des österreichischen E-Commerce-Gesetzes und des Mediengesetzes. Sie gilt als ladungsfähige Geschäftsanschrift und darf auf jeder Website, in Newslettern und in App Stores als Impressum-Adresse stehen. Für Webshops speziell: Webshop-Impressum-Paket.

Was passiert mit meiner Post?

Wir nehmen die Post werktags entgegen, erfassen sie digital und informieren Sie per E-Mail. Je nach Paket öffnen und scannen wir den Inhalt, leiten die Originale weiter oder verwahren sie zur Selbstabholung. Im Premium-Paket nehmen wir auch RSb-Briefe per Vollmacht für Sie entgegen. RSa-Briefe sind gesetzlich nur persönlich zustellbar. Details im Scan-Service.

Kann ich Pakete empfangen?

Ja, in den Paketen Plus und Premium. Wir nehmen Pakete bis zu einer Größe von 60 x 40 x 40 cm und einem Gewicht von 20 kg an. Größere Sendungen sind gegen Aufpreis möglich. Sie entscheiden, ob wir das Paket verwahren, weiterleiten oder zur Abholung bereitstellen.

Funktioniert das auch für ausländische Firmen?

Ja. Wir betreuen Unternehmen aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, den USA und anderen Ländern, die in Österreich eine Zweigniederlassung, Tochtergesellschaft oder den Hauptsitz aufbauen. Die Kommunikation läuft auf Deutsch oder Englisch.

Wie kündige ich den Vertrag?

Per E-Mail an hello@postservice.at zum Monatsende. Es gibt keine Mindestlaufzeit. Nach der Kündigung leiten wir noch eingehende Post für drei Monate kostenfrei weiter, damit Sie Ihre Adressänderung in Ruhe kommunizieren können.

Was unterscheidet ein Virtual Office von einem Postfach?

Ein Postfach bei der Österreichischen Post ist nur ein Fach, aus dem Sie Post abholen. Es ist keine Geschäftsadresse im rechtlichen Sinn und nicht firmenbuchtauglich. Ein Virtual Office ist eine echte physische Adresse mit Firmenschild, Empfang und rechtlicher Gültigkeit als Firmensitz. Es ist für Impressum, Firmenbuch und Gewerbeanmeldung zulässig.

Starten Sie Ihr Virtual Office heute

Echte Geschäftsadresse in 1010 Wien. Nach Vertragsunterzeichnung sofort nutzbar, monatlich kündbar, ohne Einrichtungsgebühr.